Rundum-Hebammenpraxis Betzingen

Silke Böker

Rundum-Hebammenpraxis Betzingen

Silke Böker

Nützliches, Links, Rezepte...

Buchempfehlungen / anderes Lesenswertes / Links

BÜCHER

Meine TOP 3:

-Bauchgeflüster von Sabine Schlotz über vorgeburtliche Bindungsförderung

-Es ist nicht egal, wie wir geboren werden von Michel Odent - ein Plädoyer für eine natürliche Geburt und über die Risiken einer invasiven Geburt.

"Keine Angst vor Babytränen" von Thomas Harms. Verständnis und liebevolles Begleiten der Allerkleinsten mit Achtsamkeit und Verständnis - Dieses Buch hilft ungemein.

- ""Das Geheimnis einer schönen Geburt" - im Krankenhaus selbstbestimmt gebären

-"Wüten,trotzen,traurig sein- starke Gefühle bei Kindern-oder- Wie Kinder von Stress und Trauma heilen(Aware Parenting Institute) : Elterninstitut von Anke Eyrich

-"Die Rechte der Kinder" - ungeboren und geboren, hier auf der Seite der internationalen Gesellschaft für prä- und perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM)

-  "Mama, nicht schreien" Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und anderen starken Gefühlen

"Kinder verstehen-born to be wild"- Wie die Evolutuion unsere Kinder prägt und was Babies deshalb brauchen

"Das Weleda Baby Buch" 

-Die Hebammensprechstunde- Ingeborg Stadelmann

Schwierige Geburt

-Zur Traumgeburt nach Traumageburt- Frühe Bindung, eine gute Geburt gestalten, eine schwere Geburt verarbeiten, hier im "Nestkinder" - Zentrum für Geburtspsychologie, wo Du einen Podcast ,Kurse, Beratung findest.

-Buch zu o.g. Geburtsverabeitung : Traumgeburt nach Traumageburt- wieder schwanger: integrieren, heilen, vorbereiten

-Hilfetelefon nach schwieriger Geburt- von ISPPM und Mother Hood

Geschwisterbücher

Kurz war ich König, ein Buch über Geschwisterrivalität

Baby ist da, für junge Geschwister

Astrid Lindgren "Ich will auch ein Geschwisterchen haben"

-Buch: Ich bin ein Kinderwunsch-Wunschkind - eine liebevolle Lektüre für Kinder und Eltern nach künstlicher Befruchtung. Leseprobe


FILME/ Blogs

"Lebendige Geburt", ein Film von Dr. Ludwig Janus, Geburtspsychologie

-Mama,Papa- legt das Smartphone weg! Informative you tube Filme darüber, wie das Handy unsere Kinder aus der Erlebenswelt mit den Erwachsenen reisst:

-Was das Benützen des smartphones mit unseren Babies macht                                                                                                                                                                  ----Eines der Still-Face-Experimente

-Über das Einschlafen,Durchschlafen, Schlafschwierigkeiten:  Filme von weleda (Achtung- obendrüber Werbung...)

- "Wie die Kindheit unsere Sexualität prägt"- Was wir Kindern mitgeben beeinflusst ihr gesamtes Leben- warum wir ihre Bedürfnisse achten sollten hier in dem Blog von Zeit online (evtl. nach unten scrollen auf der ZEIT Seite)

- Rollenverteilung- Mythos Mama- Erhellendes zu der Frage Vatersein

 der Wissenschaftsjournalistin und Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim

- Über das Trösten:

Das Baby - kompetent und interessiert / Links

Wenn das Baby auf die Welt kommt, bringt es bereits über 9 Monate Erlebnisse und Erfahrungen mit sich. 

Schon in der fortgeschrittenen Schwangerschaft hat das Ungeborene die Fähigkeit, sich mit seinen Bedürfnissen bei der Mutter zu melden. Reagiert diese darauf, fühlt sich das Kind wahrgenommen. Spürbar für die Mutter durch Bewegungen, wenn das Kind reagiert. Die Herzfrequenz ändert sich z.B., wenn der Vater oder Geschwister nach Hause kommen, das Ungeborene sie hört oder die Ich-freu-mich-Hormone der Mutter erhält.

Wohlfühlhormone werden ausgeschüttet, wenn die Mutter z.B. eine schöne Dusche nimmt. Das Kind hört aber auch das Rauschen des Wassers, den Fön, den anderen Schall als im Wohnzimmer. Ist das Gehör noch nicht ausgereift, nimmt das Kind alle Geräusche als Frequenz wahr - in der Vibration des Fruchtwassers, in der Wirbelsäule. Sagen Sie Ihrem Kind also ruhig, was Sie gerade tun, damit es alles Erlebte später leichter zuordnen kann, sich ernst genommen fühlt und angeregt wird.

In der Frühschwangerschaft kommt es häufiger als wir denken zum Verlust eines Zwillings, der nicht oder gerade erst entdeckt wurde. Oft zeitgleich mit dem ersten Ultraschall vom lebenden Embryo. Für die Mutter oft ein Schock- für das Kind aber ebenso. Das sollten wir mitfühlend bedenken.

Die wunderbaren Eigenschaften unserer Vorfahren wirken sich ebenso günstig auf das Ungeborene aus, wie traumatische Erlebnisse (Krieg, Gewalt, Abtreibungen, verstorbene Kinder....) sich ungünstig auswirken können. Das haben jahrelange Forschungen und Studien gezeigt.

Das Kind nimmt aber auch den Stress der Mutter sehr stark war - z.B. über den Stresshormonspiegel, aber auch über viele andere Informationen, die die Mutter automatisch aussendet.

Nun können wir nicht jeden Stress vermeiden (manchen schon ;-) ) - aber es hilft dem Kind sicher, wenn die Mutter sich klar macht, dass das Kind mitleidet, Trost braucht (auch verbal!) und ein wieder zur-Ruhe-kommen der Mutter. Meiden Sie Situationen, die dauerhaft stressig sind. Geniessen Sie öfter! Wenn Sie einen stressigen Tag haben, vereinbaren Sie mit Ihrem Baby eine gemeinsame Pause, in der Sie das tun, was Sie sonst auch tun, wenn Sie Zeit und Musse haben und sich Ihrem Ungeborenen widmen wollen - wie Bauch streicheln, stupsen und spielen,ein wenig reden, zärteln, summen, warme Gefühle für das Baby haben ...

Ein kleines Baby ist also, wenn es auf die Welt kommt, schon mittendrin im Familienleben. Es versteht einfache Sätze und geniesst alle angenehmen Dinge, die seine Sinneswahrnehmung ansprechen. Seien es Zärtlichkeiten, warme Milch aus Mamas Brust, Lieblingsmusik der Mutter,die Nähe zum anderen Elternteil, Farben, Licht, eine liebevolle Stimmung zu Hause ...

Sprechen Sie mit Ihrem neugeborenen Baby, wie Sie es mit einem 2-jährigen Kind auch tun. Freundlich, geduldig, liebevoll, in ganzen aber noch kurzen Sätzen.

Tragen Sie es viel, denn es will ganz nah bei Ihnen sein. Nutzen Sie dazu eine Tragehilfe, dann können Sie mit dem Kind am Körper viele Dinge tun, die sonst nicht möglich wären.

Die erste Zeit mit einem Baby ist oft nicht so genussvoll, wie wir uns das wünschen würden: Alles ist neu, wir verstehen die Zeichen des Kindes nicht immer eindeutig und es gibt daher manchmal viele Unklarheiten und Tränen - neben all den Glücksmomenten.

Damit es eine noch schönere Zeit wird, versuchen Sie, noch bevor das Baby auf die Welt kommt, sich auf das neue Familienmitglied einzustellen indem Sie etwas über Kinder lernen. Sei es über Beobachten, Gespräche, Kurse , Lesen...vor allem aber über eine gute Bindung zum Kind- siehe unten: Bindungsanalyse!!

Dann werden Sie es noch mehr geniessen können.

LINKS :


Sehr interessant:

Vorgeburtliche Bindungsförderung oder "Bindungsanalyse". Eine unglaublich wohltuende intensive Kontaktaufnahme zum Kind bereits in der Schwangerschaft. Eine junge Mutter schrieb mir (Sept.2019): "Tausend Dank für den Tipp mit der Bindungsanalyse, habe das wirklich gemacht und es hat einfach nur geholfen und war echt Hammer!!!!"..."Das war wirklich noch das, was mir gefehlt hat und der Kleine hat sich genau so gezeigt, wie er jetzt ist. Und ich schwöre darauf, dass dadurch auch die Geburt so gut wie schmerzfrei war und sehr schnell ging, obwohl er sich selber im Schwitzkasten mit einem Arm hatte, und er war echt ein Brocken mit 4140 Gramm! Also - ich kann es wirklich nur jeder Mama empfehlen, auch wenn es viel Geld kostet, es war die beste Geburtsvorbereitung ever!

Babyfreundliches Krankenhaus

Tragehilfen - eine Vorstellung

Mobil mit Kind: Radfahren

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